14. Dezember 2017

Grosse Aufgabe, grosser Einsatz

Was es bedeutet, eine Klinik von Null aufzubauen und innert kürzester Zeit erfolgreich zu etablieren, wissen wohl nur diejenigen, die es hautnah miterleben. Zum einjährigen Bestehen der Medicnova Privatklinik AG haben wir mit Mitarbeitern der ersten Stunde über ihre Erfahrungen gesprochen.

Grosse Aufgabe, grosser Einsatz

Die Stimmung ist gut, das merkt man gleich, wenn man das moderne Klinikgebäude in Bendern betritt. Eine Stimme ruft „Guata Morga!“ und schenkt uns ein freundliches Lächeln. Wir sind hier, um Mitarbeiter der Medicnova zu einem ersten „Bilanz-Gespräch“ zu treffen. Denn: Genau vor einem Jahr, also Anfang Dezember 2016, haben sie hier zu arbeiten begonnen – rund sechs Wochen, bevor dann Mitte Januar 2017 der erste Patient einziehen konnte. Einige wenige haben sogar noch früher begonnen, wie etwa Finanzleiter Peter Marschnig oder die heutige Pflegedienstleiterin Christine Koch. „Wir mussten ja alles von Null auf entwickeln. Das ist natürlich sehr spannend, braucht aber seine Zeit. IT-Programme mussten angeschafft und adaptiert, Abläufe definiert und mit Testpatienten durchgespielt werden. Geräte, Instrumente und Medizinprodukte wurden ausgesucht und nach umfangreichen Produktschulungen in Betrieb genommen“, berichten die beiden von den Anfängen.


„Wir haben schon viel erreicht, arbeiten aber täglich daran, noch besser zu werden.“
Peter Marschnig
Finanzleiter

„Bei uns dreht sich alles um die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Patienten.“
Christine Koch
Pflegedienstleiterin

Was macht den besonderen Reiz eines solchen Mammut-Projektes aus, wollen wir wissen. „Wenn man so eine Klinik von Null auf mit Leben füllt, weiss man nie, was als nächstes auf einen zukommt. Man ist täglich neu gefordert, anzupacken und Lösungen zu finden – immer mit dem Fokus auf beste Qualität und Sicherheit für die Patienten. Um optimale Rahmenbedingungen zu schaffen, tun sich täglich neue Herausforderungen auf – aber gerade das macht es so spannend“, betonen Koch und Marschnig einstimmig. Das bestätigt auch Nicole Beeler von der Patientendisposition. Als Fachfrau Gesundheit hat sie mit ihrer Aufgabe in der Medicnova völlig neues Terrain betreten und fungiert als Drehscheibe für den gesamten Klinikbetrieb: „Ich sorge dafür, dass die Aufnahmen, die Operationen und Entlassungen reibungslos ablaufen. Ob Kostengutsprachen mit Versicherungen, Abstimmungen mit den Belegärzten oder der direkte Kontakt mit den Patienten – mir macht meine Arbeit grossen Spass.“


„Das überaus positive Feedback unserer Patienten ist für alle eine grosse Motivation.“
Nicole Beeler
Patientendisposition

Ebenso viel Begeisterung für ihren anspruchsvollen Job zeigen Gabi Mayerhofer, diplomierte Pflegekraft und Wundmanagerin, sowie Verena Sehn, OP-Schwester mit mehr als 35 Jahren Berufserfahrung in renommierten Klinken. „In der Medicnova arbeiten Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen eng und professionell zusammen. Alle sind hoch motiviert und es geht sehr familiär und freundschaftlich zu. Das macht auch die besondere Atmosphäre hier im Haus aus“, sind sich die Kolleginnen einig.


„Das Miteinander von Mitarbeitern und Belegärzten funktioniert wirklich gut.“
Gabi Mayerhofer
Diplomierte Pflegekraft

Während es über den Sommer und vor allem in den Ferien recht ruhig war und sich die internen Abläufe festigen konnten, ist die Klinik seit einigen Wochen voll ausgelastet. „Aktuell geht es rund, aber wir sind gut darauf vorbereitet. So viel Betrieb ist für eine Klinik, die erst Anfang des Jahres eröffnet wurde, schon sehr beachtlich“, berichtet Christine Koch, die zuvor 27 Jahre im Landesspital gearbeitet hat.


„Qualität steht hier an erster Stelle – im OP, aber auch in allen anderen Bereichen.“
Verena Sehn
OP-Schwester

Natürlich sei und bleibe es eine echte Herausforderung, auf dem hohen Niveau weiter zu machen. Und Optimierungspotential gebe es natürlich im einen oder anderen Bereich, da sind sich alle einig. Aber es sei schon sehr viel erreicht worden – und darauf dürfe man wirklich stolz sein, sagt Nicole Beeler: „Alle hier im Haus bemühen sich täglich, ihre Arbeit noch besser zu machen – und das überaus positive Feedback der Patienten zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Denn genau dafür geben wir ja tagtäglich unser Bestes: Patienten, die sich rundherum wohlfühlen und medizinisch bestens betreut werden.“

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