10. Februar 2017

Tarifvertrag mit Krankenkassenverband abgeschlossen

Klarheit für zusatzversicherte Patienten der Medicnova Privatklinik AG: Der Liechtensteinische Krankenkassenverband (LKV) und Medicnova einigen sich bezüglich der Kostenübernahme von Behandlungen in der Klinik.

Der LKV und Medicnova haben sich vertraglich geeinigt bezüglich der Kostenübernahme bei Behandlungen von zusatzversicherten Patientinnen und Patienten. «Wir sind erfreut, dass wir gemeinsam mit dem LKV und den Krankenkassen eine Lösung finden konnten», sagt Medicnova-Verwaltungsrat Dr. Hansjörg Marxer. «Unser Ziel war es immer, dass die Patientinnen und Patienten Klarheit haben und die Klinik direkt mit den Kassen abrechnen kann. Das ist mit dem abgeschlossenen Tarifvertrag nun sichergestellt».

Die Vertragsverhandlungen zwischen dem LKV und Medicnova zogen sich länger hin als geplant. Grund dafür ist die gesetzlich sehr komplex geregelte Spitalfinanzierung. Die Spitalfinanzierung sieht drei Kategorien von Spitälern vor. Je nach Kategorie übernimmt das Land Liechtenstein mehr, weniger oder gar keine Kosten.

Einfacheres Modell der Spitalkostenfinanzierung notwendig

Medicnova gehört in die letzte Kategorie (keine Kostenübernahme durch den Staat). Der bei Spitälern mit OKP-Zulassung geleistete Landesbeitrag ist im Falle von Medicnova durch den Patienten oder dessen Zusatzversicherung zu tragen. Mit der gegenständlichen Einigung wird die Kostendeckung für den Patienten durch eine gemeinsame finanzielle Anstrengung seitens der Versicherer und Medicnova gewährleistet.

«Die heutige Form der Spitalkostenfinanzierung erschwerte es den Parteien, eine Einigung zu finden. Die Kosten sind im Einzelfall nicht höher, aber die aktuelle Spitalkostenfinanzierung führt zu einer Kosten-Umverteilung. Eine Vereinheitlichung und Vereinfachung der Spitalfinanzierung wäre daher im Interesse aller Teilnehmer des Gesundheitsmarktes», so Hansjörg Marxer.

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